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Jahresprogramm
2020

2020

18. Januar 2020

Helau hieß´ es im altbewährten Stil der früheren Sitzung ab 19.11 Uhr im Hotel Litjes, Pfalzdorfer Str. Der Ortsverein Goch hatte zum “Schlachtfest” mit karnevalistischen Einlagen eingeladen. Weitere Infos [hier]

 

13. Februar 2020

Bei einem Besuch im Wasserwerk der Stadt Goch haben sich 13 Personen darüber informiert, wie gut unser Trinlwasser ist. Um 13.30 Uhr traf man sich an der Arnold-Janssen-Kirche. Von dort fuhr man in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz am Freizeitbad Goch-Ness in Kessel. Nach der Begrüßung durch Frau Derks erklärte der Wasserwerksmeister Jens Kröger interessante Zusammenhänge von Förderung und Reinigung / Klärung des Wassers sowie den Weg in unsere Wasserhähne. Zudem betonte er, dass das Wasser bei uns eine sehr gute Qualität habe.
Den Nachmittag ließ man dann bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im “Haus am See” ausklingen.

 

26. Februar 2020

Der Ortsverein Goch lud nach der 19.00 Uhr-Hl.-Messe ins Pfarrheim an der Arnold-Janssen-Kirche zur Besinnung am Aschermittwoch mit Kirsten Ebben ein.

 

 

 

 

 

 

 

07. Mai 2020

Die geplante Abendveranstaltung zum Thema “Unterschiede der Kulturen und Religionen” musste leider aufgrund der Corona-Krise ausfallen.

 

 

 

 

01. September 2020

Zur bevorstehenden Kommunalwahl fand auch diesmal, wie schon zu den Wahlen davor, am 01. September 2020 eine Podiumsdiskussion der KAB Goch mit den zur Wahl sthenden Bürgermeisterkandidaten statt. Coronabedingt konnten nur 70 Gäste im Kastell Goch unter den üblichen Coronamaßnahmen empfangen werden.
Fragen und Antworten stellten sich Ulrich Knickrehm (BFG), Jan Baumann (CDU) sowie Gustav Kade (AfD). Die Moderation des Abends übernahm DietmaR Stalder.
Ulrich Knickrehm ist es ein Bedürfnis, den begonnenen Prozess zur Stadtentwicklung weiterzuführen, hier habe schon eine starke Entwicklung begonnen, zum Beispiel durch Bebauung des neuen Stadtgebietes Neuseeland, durch das neu entwickelte Gewerbegebiet zur Nähe der Autobahn und dem Ringschluss, mit dem 2025 begonnen wird. Zudem gäbe es ein Konzept zum Radverkehr, zur Gestaltung des Marktes und zur Bebauung des Klosterplatzes. Verhandlungen mit einem großen Unternehmen laufen ebenfalls, das sich eventuell in Goch ansiedeln werde.
Viele Gespräche habe Jan Baumann geführt, um Menschen und ihre Probleme in Goch kennen zu lernen. Er fühle sich sehr wohl in Goch und seine Planungen für Goch erfolgen für einen Zeitraum von 10 - 15 Jahren. Auch für ihn steht fest, dass Markt- und Klosterplatz neugestaltet werden sollen und auch die Nutzung der Liebfrauenkirche mit einbezogen werden muss. Insbesondere diese stände für eine interessante Wohnsituation zur Verfügung. Eventuell wäre es auch zu überlegen Sportanlagen um- oder neu anzusiedeln. Außerdem bräuchten Firmen Flächen zum Expandieren, da die Unternehmen die finanzielle Grundlage der Stadt seien und durch die Wirtschaftsförderung unterstützt werden müssen. Die Sorge der Geschäftsleute nehme er sehr ernst, da diese, auch coronabedingt, in einer sehr prekären Lage seien.
“Mit dem Herzen denken und zuhören können” findet Gustav Kade sehr wichtig, zudem habe er Mut und sei ein Bindeglied zwischen den Bürgern und den Fachgremien der Stadt Goch, jedoch möchte er nur für eine Amtszeit von fünf Jahren antreten. Auch er betont die Wichtigkeit der Industrieförderung in Richtung Autobahn. Ein großes Bedürfnis sei ihm der Erhalt des Stadtparks, da durch den Klimawandel die Niersauen besonders bedeutend wären, somit spricht er sich gegen den Bau eines Hotels im Bereich der Niers oder des Stadtparks aus. Für Busse und Autos soll geprüft werden, ob unter dem Klosterplatz eine Tiefgarage entstehen könnte, der Denkmalschutz sei, seiner Meinung nach, kein Problem, da könnten Wege gefunden werden.
In Bezug auf günstigen Wohnraum sei es laut Knickrehm schwierig Investoren zu finden, die diesen anbieten würden. Hier sei die Stadtentwicklungsgesellschaft selber gefragt, zum Beispiel könnte die Stadt Wohnungen mieten und diese kostenpflichtig für Bedürftige anbieten. Diesen stimmte Baumann zu, vielleicht könne auch die leerstehende Liebfrauenkirche dafür genutzt werden. Kade regte an, über eine Erbpacht von 99 Jahre nachzudenken, diese würde das Bauen kostengünstiger machen.
Zur besseren Anbindung der Dörfer an die Gocher Innenstadt stehen in Kessel und Hassum elektrische Dorfautos zur Verfügung, dieses Car-Sharing sei die Zukunft der Mobilität und wenn dieses gut angenommen werden, wird das Konzept, laut Knickrehm ausgebaut. Zudem gebe es nach wie vor den TaxiBus. Gustav Kade stimmte auch diesem zu, allerdings wären junge Leute auch in der Lage, die Innenstadt aus den Dörfern mit dem Fahrrad zu erreichen. Jan Baumann warf hiier ein, dass das Fahrradfahren doch erheblich gefährlicher geworden sei als in früheren Jahren und für die jüngeren Mitbürger über Apps Mitfahrgelegenheiten gefördert werden könnten. Zudem muss das Radwegenetz saniert, die Innenstadt fahrradfreundlicher und auch über einen Europaradweg in Richtung Niederlande nachgedacht werden.
Durch den ausfall an Gewerbesteuer stehen der Stadt Goch erheblich weniger Einnahmen zur Verfügung. Hier müsse für die verminderten Steuereinnahmen laut Baumann für die Gastronomie, den Einzelhandel und den Kleinunternhemen Lösungen gesucht werden, dennoch soll nach Aussage von Knickrehm an dieser Stelle nicht gespart werden und die Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden, zum Beispiel durch kurzfristiges Errichten einer Fußgängerzone in der Frauenstraße. Auch über Heizpilze im Winter werde nachgedacht, um die Gastronomie zu fördern. Laut Kade sei die einzige Möglichkeit, den Unternehmen zu helfen, die Abschaffung der Masken- und Abstandspflicht.
Die prekäre Lage der Leiharbeiter habe sich dadurch gebessert, wie Knickrehm auf Nachfrage von Dietmar Stalder bemerkte, dass die Wohnungen der Arbeiter jetzt dem Beherbergungsbetrieb unterlägen und somit strengere Auflagen bestehen und mehr Kontrollen durchgeführt werden können. Das Geschäftsmodell der Ausbeutung könne somit unterbunden werden. Jan Baumann stimmte dem zu, das sei der richtige Weg, das Augenmerk sollte auf Erwerb von Immobilien liegen, gegen das Modell “hier wohnen und in Holland arbeiten” muss angegangen werden. Dem stimmte ebenfalls Gustav Kade zu.
Ebenfalls einig waren sich alle, dass der Ausbau des Internets ein wichtiger Punkt sei. Ulrich Knickrehm betonte, dass die Stadt in Verbindung mit der Deutschen Glasfaser stände und Informationsveranstaltungen dazu anstehen.
Zum letzten Thema des Abends, Leistungen für Migranten, waren sich alle einig, dass die Integration gefördert werden muss. Hilfe muss gegeben werden, z.B. für Schulen, Arbeit und Wohnen.

“Mutig und entschlossen in Goch voran gehen” lautete das Schlusswort von Jan Baumann.
Ulrich Knickrehm rief auf, auf jeden Fall zur Wahl zu gehen, damit eine hohe Wahlbeteiligung erreicht werden könne. Das Wahlrecht sei den Gochern sehr wichtig.
Mit einem Dank für das faire Verhalten in dieser Podiumsdiskussion verabschiedete sich Gustav Kade, er sei eine “Goch’s Jong”.
Sollte das Interesse an dieser Podiumsdiskussion geweckt worden sein, ist diese unter www.goch.tv zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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