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Banner der KAB Goch

Mai 2020

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Jahresprogramm
2020

Archiv

1905

Tatkräftige Männer der Stadt Goch unter gruenderLeitung des damaligen Pfarrers Ingensand  gründeten in Goch die heutige KAB Goch. Wie groß das Bedürfnis war, geht aus der Tatsache hervor, dass bei der ersten Versammlung, die im “Hotel Central”€ stattfand, sich bereits 450 Arbeiter zur Katholischen  Arbeiterbewegung bekannten und Mitlglied wurden. Als erster Präses und  führender Geistlicher des jungen Vereins wurde Herr Kaplan Dirkmann  ernannt.

1909

 

Kaplan Essfeld konnte mit all den Freunden der Bewegung dem Verein eine Fahne  geben. Schon früh erkannte der Kaplan die sozialen Belange der damaligen Arbeiter und gründete eine Krankenzusatzversorgungskasse und eine  Sterbekasse.

1910

Die KAB erhält eine Fahne.

1914

Mit  Ausbruch des Ersten Weltkriegs war die Vereinstätigkeit mit einem  Schlage zu Ende. Fast alle Mitglieder wurden einberufen und nur ab und  zu trafen sich noch einige in der Heimat verbliebene Mitglieder sonntags nach der Hl. Messe.

1918

Wurde  der Verein bis zu diesem Zeitpunkt nur von einem Präses geleitet, so  erhielt der Verein nunmehr einen Vorsitzenden, und der Präses war der  geistige Führer. Als Erster in den Reihen der Vorsitzenden wurde der  unvergessliche Vater Claassen gewählt. Für seine Tätigkeit dankte ihm  der Verein, indem man ihn zum alleinigen Ehrenvorsitzenden des Vereins  berief.
Der Präses Kaplan Sanders gründete innerhalb des Vereins eine Theatergruppe. Familienabende und Vereinsversammlungen wurden  veranstaltet. Auch war sein Verdienst die Gründung der Ketteler-Jugend  und späteren Werkjugend. Er führte eine systematische Schulungs- und  Bildungsarbeit durch in den verschiedensten Lehrgängen.

1926

 

Unser  Präses und zugleich Bezirkspräses, Kaplan Gartz, gründete das  Sekretariat des Bezirks Kleve mit Peter Albers als 1. Arbeitersekretär.  Außerdem gründete er innerhalb des Vereins eine Bausparkasse. Sein schönster Erfolg war, dass zwölf Häuser durch die Katholische  Arbeiterbewegung an der Straße erstellt werden konnten, die den Namen  unseres Bischofs Ketteler trägt.

1931

Die Glocken läuteten den Festtag zu unserem Silbernen Jubelfest ein. Im Beisein der Spitzen der Behörden feierte man im Kolpingsaal  eine Feierstunde, bei der über 50 Jubilaren die Silbernadel angesteckt  wurde. Selten hat in der Stadt ein so großer Festzug stattgefunden: Über 2.000 Katholische Arbeiter zogen begleitet von vielen Musikkapellen  durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt Goch. Fast 30 Vereine  beteiligten sich mit ihren Fahnen an diesem Festzug.

1934

 

vorstaEine Doppelmitgliedschaft in den konfessionellen Vereinen und in der  Arbeitsfront war nicht mehr gestattet. Nur der hatte ein Recht auf  Arbeit, der der Deutschen Arbeitsfront angeschlossen war. Viele, die  bisher fest treu und mutig zur KAB gestanden hatten, verließen nun den Verein.
Im Heim hinter der Kirche und in der Privatwohnung des Präses Kaplan Braukämper kamen die restlichen Mitglieder des Vereins oft  zusammen.

1939

 

Es  besteht kaum noch eine Vereinstätigkeit. Der damalige Präses Herr  Dechant Haverkamp konnte nur noch in religiöser Hinsicht für den Verein  das tun, was ihm innerhalb der Kirche möglich war.

1945

In der Krypta der Liebfrauenkirche, in einem alten Schulraum oder im  behelfsmäßig hergerichteten Raum des zerstörten Kolpingshauses fanden  sich die Treuesten der Treuen der KAB bei Kerzenlicht oder einer  Petroleumlampe zusammen, wieder von den Gedanken beseelt, die KAB neu  aufzubauen.
Als Ergebnis der Bemühungen, vor allem des  Stellvertretenden Vorsitzenden der KAB, Jean Tebest, wurden 34  Siedlungshäuser auf dem Gelände der Katholischen Kirchengemeinde Maria  Magdalena erbaut.

1955

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50jähriges Bestehen der KAB Goch

1980

13. Juli

Die Gocher KAB begeht ihr 75jähriges Jubiläum mit einem Festakt im Saal unter der Liebfrauenkirche. Eine ganze Woche  wurden aus Anlass unseres 75jährigen Bestehens die verschiedensten  Veranstaltungen durchgeführt, u.a. unser Familienfest, eine  Gemeinschaftsmesse in der Pfarrkirche Liebfrauen mit zahlreichen Gästen. Auch unsere ARG feierte mit einer Eucharistiefeier und anschließendem  gemütlichen Beisammensein im Liebfrauensaal mit.

1984

17. Mai

theokuDer Vorsitzende Theo Kuhnekath, kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

 

1987

 

Unsere 77jährige Traditionsfahne, deren Restaurierungskosten von 5.000 DM durch Spenden und Sammlungen  bei den Mitgliedern aufgebracht wurde, wurde durch den Präses Helmut Reintjes neu geweiht.

1991

27. April

blue100 Jahre katholische Soziallehre—
Unter diesem Leitwort fand im Gocher Kulturzentrum Kastell der Bezirkstag der KAB Kleve statt. Nach dem Gottesdienst in der Liebfrauenkirche zogen 38  Bannerabordnungen und 300 Delegierte durch die Innenstadt zum Kastell.  Bundesarbeitsminister Norbert Blüm hielt beim Bezirkstag der KAB einen  Vortrag zum Thema, “100 Jahre Rerum Novarum - Katholische Soziallehre -  Auftrag und Sendung”€. In seinem viel beachteten Grundsatzreferat  erklärte der Bundesminister, dass der päpstliche Erlass vor 100 Jahren  die erste morderne Sozialenzyklika war.

1995

01. Mai

neunDie Gocher KAB feiert ihren 90. Geburtstag. Der begann mit einem Festgottesdienst in der Liebfrauenkirche mit  Diözesanpräses Clemens August Holtermann, dem Bezirkspräses Reinhard  Jansen und dem Gocher KAB-Präses Helmut Reintjes. Nach dem Gottesdienst  fand die Feierstunde im Liebfrauensaal statt.

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